Schmerz-, Knochen- und Rückenerkrankungen

Schmerz-und Rückenerkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen die nicht nur in der rheumatologischen Praxis, sondern auch in der Hausarztpraxis sehr oft anzutreffen sind. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, nach den Ursachen „akribisch“ zu suchen. Nur so ist es möglich, den Schmerz „bei der Wurzel zu packen“ und eine effiziente und gut verträgliche Therapie einzuleiten.

Knochenerkrankungen, insbesondere die Osteoporose, treten häufig im höheren Lebensalter auf.

Schmerzen

Rücken-, Nerven- und Kopfschmerzen

Akute Schmerzen müssen schnell und effektiv behandelt werden, damit keine chronischen Schmerzen entstehen können. Chronische Schmerzen haben keine (Warn-)funktion mehr. Ihre Behandlung ist sehr komplex.

Kopfschmerzen können eine Ursache aus dem rheumatischen Formenkreis haben.

Periphere Nervenschmerzen sind häufig eine grosse Herausforderung für Patient und Schmerztherapeut. Individuelle Lösungen werden gemeinsam gesucht.

Knochenerkrankungen & Osteoporose

Die häufigste Knochenerkrankung in unseren Breitengraden ist die Osteoporose. Sind bereits Frakturen aufgrund einer Bagatell-Verletzung aufgetreten, spricht man von einer manifesten Osteoporose. Die Diagnostik umfasst Blut-und Urinuntersuchungen sowie eine Knochendichtemessung.

Nach der Diagnosestellung werden gemeinsam die Behandlungsoptionen medikamentöser und nicht-medikamentöser Natur besprochen, eingeleitet und monitorisiert.

Behandlung

Eine Schmerztherapie ist ursachen- und problemorientiert durchzuführen. Dazu bedarf es einer differenzierten Diagnostik. Die Behandlungsmöglichkeiten können medikamentöser und nicht-medikamentöser Natur sein. Häufig werden verschiedene Techniken kombiniert. Je nach Leidensdruck des Betroffenen kommen interdisziplinäre Ansätze zum Einsatz.

Ultraschall-gesteuerte Infiltrationen (Wirbelsäule, Gelenke, Weichteile)

Bei Infiltrationen im Bereich der Wirbelsäule, aber auch in Gelenke und Weichteil-Strukturen, sind ultraschall-unterstützte Interventionen möglich. In der Hand des Erfahrenen ist „die Spritze unter Ultraschall“gleich effektiv wie unter Durchleuchtung oder Computertomographie. Das haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Die Nadelspitze ist während des gesamten Verfahrens immer sichtbar. Der Ultraschall erlaubt, Weichteile und Gefässe genau zu erkennen und „unter Sicht“ das Medikament genau an die richtige Stelle zu bringen. Ein grosser Vorteil dieser Methode besteht darin, dass keine Röntgenstrahlen notwendig sind.

Komplementäre Therapieformen

Ich bin aufgeschlossen gegenüber modernen und komplementären Therapieformen. Mein Credo ist: Für jeden Patient gibt es eine individuell abgestimmte Therapie unter sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko. Da einige Therpieformen (z.B. die Medizinische BLUTEGELTHERAPIE oder die EIGENBLUTTHERAPIE ACP) noch nicht in der Schweiz zugelassen sind, müssen sowohl die Indikation als auch die Kostenübernahme im Vorfeld genau abgeklärt werden.

Weiterführende Literatur

Schmerz

Ca. 10 – 20 % der Bevölkerung leiden an chronischen Schmerzen. Prof. Sprott hat sich auf diesem Gebiet spezialisiert. Folgende Publikationen geben einen Einblick über seine klinische Tätigkeit und seine Forschungsprojekte.

Ultraschall-gesteuerte Infiltrationen

Buch

Weitere Publikationen

Mehr als 160 weitere Publikationen unter: Research Gate

Interview

Wissenschaft im Gespräch – Warum auch negative Resultate publiziert werden sollten.